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Punk für Anfänger:
1. Haare
für Einsteiger
für Fortgeschrittene
2. Pogo-Tanzkurs
3. Schminken
4. Benimm
5. Krankheiten
Aktion:
RETTET RUDI'S FRISUR
Körperkult:
1. Tattoowiering
2. Piercing
3. Kronkorking
4. Branding
5. Extrem Scheißetreibing
6. Wall Taping
7. Scaring
8. Amputating
9. Cannibalisming
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Wer kennt das nicht? Da geht man nichts Böses ahnend auf ein
nettes, kleines Deutschpunkkonzert, trinkt gemütlich ein paar
Biers, bis die erste Band anfängt; und was muss man dann sehen?
Horden von jungen Punkern, die vor der Bühne unkoordiniert
gegeneinanderspringen, in kreisförmigen Formationen sirtakiähnliche
Tänze aufführen, "stagediven" oder die sich
kopfschüttelnd aufführen, als wären sie auf'm Metalkonzert.
Diesem Mißstand wollen wir mit diesem Kurs Abhilfe schaffen.
Also, wenn ihr euch angesprochen fühlt, lest euch den folgenden
Text aufmerksam durch; am besten, ihr speichert diese Seite auf
eurer Festplatte und übt anhand der Bilder täglich!
1. Sobald die Band angefangen hat zu spielen, dürft ihr mit
dem pogen beginnen. Es kann vor allem für Anfänger sinnvoll
sein, vorher ein paar Bier zu trinken, um eventuell vorhandene Hemmungen
zu lösen. Die Betonung liegt hier auf "ein paar Bier";
also nicht volltrunken die ersten Schritte wagen, das kann nur schiefgehen!
2. Nun zur Schrittfolge: Rechtes Bein anheben (ca. 90° Winkel),
ein Stück weiter vorne wieder absetzen, linkes Bein anheben,
absetzen, rechtes Bein anheben, ein Stück weitervorne wieder
absetzen. Dann das linke, sich z. Zt. in der Luft befindende Bein
ein Stück weiter hinten wieder absetzen,das gleiche mit dem
rechten und dann wieder mit dem linken Bein (siehe Schema).Wiederholen.
Wichtig: Beim Pogo werden nicht nur die Beine bewegt! Also auch
die Arme (am besten leicht angewinkelt) im Takt vor, zurück,
und seitlich schwingen!

3. Wenn ihr diesen Grundschritt problemlos und auch in hoher Geschwindigkeit
(hierfür eignet scih zum Üben möglichst schnörkelloser
HC-Punk) ausführen könnt, seid Ihr bereit für die
erste "Figur", also eine kunstvolle Abwandlung des Grundschritts.
Dazu rechtes Bein anheben, Körper leicht gegen gegenUhrzeigersinn
drehen drehen, Fuß absetzen. Linkes Bein heben, wieder den
Körper gegen den Uhzeigersinn drehen, Fuß absetzen. Anwinkeln
von Beinen und Armen nicht vergessen!

4. Eine Kombination aus Grundschritt und 1. Figur könnte ungefähr
so aussehen.

5. Weitere Figuren:
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Figur 2, vor und zurück
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Figur 3, rechts und links
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Figur 4, Rechtsdrehung
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6. Und hier noch ein Beispiel, wie man die verschiedenen Figuren
und den Grundschritt kunstvoll verbindet. Dieses Beispiel solltet
ihr so oft ihr könnt vor dem Spiegel üben. Wenn ihr es
fehlerfrei nachvollziehen könnt, könnt ihr beginnen, euch
eigene Kombinationen auszudenken. Natürlich werdet ihr unter
realen Bedingungen diese Schrittfolgen nicht exakt einhalten können.
Denn zum anständigen Pogo-Tanzen gehört es natürlich
auch, andere anzustossen und von anderen angestossen zu werden.
Dann heisst es: improvisieren!!!
Und nun noch ein wichtiger Punkt. Die
Pogo-Ethik
Denn Pogo ist keine Ego-Veranstaltung, sondern ein Gruppenerlebnis!
1. Andere anstosssen ist ok, andere absichtlich umwerfen, treten
oder schlagen nicht!
2. Wenn jemand doch auf dem Boden landet, hebt man ihn wieder auf!
3. Nicht mit Bierflasche in der Hand pogen ( Scherbengefahr!)
4. Wenn jemand stagediven will, täuscht man an, ihn auffangen
zu wollen und geht dann einen Schritt zur Seite (remember: Stagediven
ist nicht Punkrock!)
5. Keine Tiere im Pogo (ausser Kopf-, Filzläuse und ähnliche
Körperparasiten); sollte eigentlich selbstverständlich
sein, oder?
6. Tanzen tut man vor der Bühne, und nicht hinten im Publikum;
dort halten sich die Rentner und andere Luschen auf (Herzinfarktgefahr!)
Weiterführende Literatur:
Mike Spike Froidl, "Pogo-Do", als ebook hier.
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