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Amtsanmassung eines Punkes

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Verfahren gegen einen Punk wegen Amtsanmassung

Am 7.2 ist es soweit, dann findet die Berufungsverhandlung vor dem Landgericht in Karlsruhe, Hans Thoma Str.7 (in der Nähe des BVG / Gericht), gegen einen Punk, wegen angeblicher Amtsanmassung statt.

Worum es geht:
Auf dem linken Oberarm meiner Lederjacke war mit Sicherheitsnadeln ein Polizeiaufnäher befestigt, der sich dort schon länger wohlfühlte. Als ich mit einem kanariengelben Moped (eine Schwalbe, für die die sich damit auskennen) auf der Kriegsstr. in Ka fuhr wurde ich auf einmal von einem häßlichen grün-weissen Fahrzeug, das Blau blinkte und komische Geräiusche von sich gab, verfolgt. Nach kurzer penetranter Verfolgung von diesem Fahrzeuge hielt ich genervt an und harrte der Dinge die kommen würden. Unvermittelt sah ich mich zwei frustrierten Menschen gegenüber, die sich als Diener des hiesigen Staates zu erkennen gaben, und mich anbrüllten ich solle es herunterreissen. Ich ginge zuerst davon aus, dass diese zwei meine amtlich verordneten Identifkations- und Berechtigungspapiere, welche mich zum Besitz und Inbetriebnahme eines Strassenverkehrsfahrzeuges berechtigten (auch Führerschein und Personalausweis gennant), sehen wollten und holte diese mit einem läacheln, glücklich darüber dass ich sowas besitzen durfte, hervor. Doch leider entsprach dieses nicht der Erwartungshaltung der zwei säuerlichen, immer um Recht und Ordnung bestrebten Herren, da sie weiter, fast schon mit Schaum vor dem Gesicht brüllten, ich solle es herunterreissen. Auf meine mit aller hündischen Unterwürfigkeit, welche solche Leute vom gemeinem Pöbel (d.h. allen Nichtbeamten) erwarten, gestellte Frage,was ich den Herunterreissen solle, wurde mir mittgeteilt, dass ich den Aufnäher sofort zu entfernen habe. nachdem ich dieser als Befehl verkleideten bitte nachgekommen war wurde ich und mein Moped auf das Revier mitegnommen. Dort wurde uns nach 2 stündigem Aufenthalt und einigen geringfügigen, leise ausgetauschten, Meinungsverschiedenheiten mit den zwei Staastdienern, die der Chef des Revieres und einige seiner Bediensteten sehr unterhaltsam fanden (sie haben sich königlich amüsiert und den anderen zwei nicht im geringsten geholfen), wurde mir mitgeteilt dass dieser Aufnäher eingezogen werden solle und ich wegen Amtsanmassung angezeigt werden würde.


Der dreiste Amtsanmasser (Foto nicht aus der Bildzeitung)

Die erste Verhandlung:
In der ersten Verhandlung wurde mir endlich erklärt warum ich denn ein staatliches Organ sein könnte:
Laut dem Richter und den Polizeibeamten ist es nicht auszuschliessen, dass dieser Punk heimlich als Zivilbeamter auftritt, der dann im Notfall, um sich ausweisen zu können, auf den Polizeiaufnäher der auf seiner Lederjacke am Oberärmel befestigt war, zeigt und sich zu erkennen gibt. Daher würde mir auch sofort jeder glauben, dass ich eine Beamter bin und widerspruchslos alles tuen was ich sage (wovon ich ja immer noch träume aber einige Leute haben leider den Hauptamnn von Köpenick elesen. Schöon wäre es aber schon, dass alle bloss weil ich einen Aufnäher habe zum Kühlschrank rennen und mir ein Bier holen).

Und hier folgt eine Auschnitt aus der Urteilsbegründung des etwas schlecht gelaunt wirkenden Richters:
"Durch Einsatz von Zivilbeamten ist auch nicht ausgeschlossen, dass ein Beobachter von vorneherein
ausscheidet, dass der Betroffene (Foto siehe weiter oben) Polizeibeamter ist."

(Hier könnt ihr das ganze Urteil herunterladen, viel Spass beim Lachen)

Kommt daher alle zu der Gerichtsverhandlung am Montag den 7.2 um 9 Uhr beim Landgericht Karlsruhe und amüsiert euch.
Dieses liegt in der Hans Thoma Str.7 (in der Nähe des BVG / Gericht).

Hinterher gibt es auch Freibier, egal wie das Urteil ausgeht. Einen Grund zum Feiern gibt es immer.

Und die Geschichte wird hier fortgesetzt sobald ich Zeit, Lust habe und das Urteil gesprochen wurde.

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